must have summer
Mittwoch, 25. April 2018
Die Sonne zeigt sich zur Zeit von der besten Seite, die Kirschblütenbäume blühen um die Wette und draußen duftet es einfach nach Frühling. Ich finde es jedes Jahr aufs neue faszinierend wie die Blumen aus ihrem Winterschlaf erwachen und die Tage immer länger werden. Zudem freut man sich den ganzen Frühling über auf den kommenden Sommer und die langen Abende im Biergarten.
Da ich es kaum noch abwarten kann, bis der Sommer tatsächlich vor der Tür steht, habe ich mich durch verschiedene online Shops durchgeklickt um meinen Kleiderschrank Sommerreif zu machen, ebenso um meine Accessorius aufzustocken. Ich bin der absolute Kleid-Fan und habe demnach auch mehr nach Sommerkleider ausschau gehalten, die ich jedoch auch ins Büro tragen kann. Auf Seiten wie Esprit und weiteren bin ich mehr als fündig geworden. Unten habe ich euch alles Wichtige verlinkt.
♥ Hier findet ihr meine heutigen Favoriten ♥
Da ich es kaum noch abwarten kann, bis der Sommer tatsächlich vor der Tür steht, habe ich mich durch verschiedene online Shops durchgeklickt um meinen Kleiderschrank Sommerreif zu machen, ebenso um meine Accessorius aufzustocken. Ich bin der absolute Kleid-Fan und habe demnach auch mehr nach Sommerkleider ausschau gehalten, die ich jedoch auch ins Büro tragen kann. Auf Seiten wie Esprit und weiteren bin ich mehr als fündig geworden. Unten habe ich euch alles Wichtige verlinkt.
♥ Hier findet ihr meine heutigen Favoriten ♥
1. Blumen-Print: Mein absoluter Favorit! Das Kleid von Esprit erinnert direkt an Sommer. Dafür muss ich aber auf jeden Fall noch etwas Sonne tanken um auch die passende Bräune zu haben.
2. Lyocell-Kleid von Esprit: Passt perfekt ins Büro, aber auch für einen Spaziergang am Rhein
3. Blumen-Crêpe: Zu dem diesem Kleid von Esprit muss man wohl nichts sagen. Einfach Toll!
4. Das lange gelbe: stelle ich mir perfekt auf einem Foto vor, die Haare schön geflochten und ein Eis in der Hand.
5. Ohrringe: Die passen zu allen Outfits ♥
6. Schulter-Tasche von Esprit: Nicht immer nur Schwarz oder Braun. Diese Handtasche von Esprit bringt die richtige Sommer Stimmung zum schlichte Outfit
7. Pumps von Deichmann: Mit einem schönen schwarzen Büro-Kleid kann ich mir die Schuhe von Deichmann richtig schön vorstellen.
daily routine
Donnerstag, 5. April 2018
Jeder hat so seine typische Alltagsroutine. Manche laufen vor dem Sonnenaufgang erst noch eine Runde am Rhein entlang, andere brauchen ihren morgendlichen Kaffee. Ich gehöre zu der Sorte die eher noch ein paar Stündchen im Bett verbringt, bevor man sich für den Tag fertig macht. Ich weiß noch, in der Zeit als ich mit der Ausbildung fertig war, hatte ich den Tagesrhythmus total verloren. Ich wusste nicht wie viel Uhr wir haben oder geschweige welcher Wochentag es ist. Für mich war eben jeder Tag ein Sonntag. Heute sieht es natürlich etwas anders aus. Mittlerweile habe ich es sogar geschafft, früher als 8 Uhr aufzustehen. Applaus bitte.
Meine "daily routine" habe ich so langsam auch wieder drauf und habe mir gedacht, dass ich euch heute ein bisschen davon erzähle.

INSTAGRAM
Für gewöhnlich fängt mein Tag damit an, mich durch Instagram zu klicken. Nicht unbedingt um die neusten Bilder abzuchecken, ich bin eher der Story Mensch. Ich liebe die Storys bspw. von anajohnson___, sarasi__und der lieben beauty.brina. Zur Zeit finde ich es schwer zu sagen, welcher Account mein Liebling bezüglich Bilder ist. Ich bin absolut kein Fan von einheitlichen "Feeds". Dieses typische "alles ist Rosa" eben. Die mühsam aufgebauten Kulissen von denen man weiß, alles davon ist nur gestellt, finde ich persönlich überhaupt nicht schön. Ein Bild muss etwas erzählen. Und wenn es dann mal zu grün statt rosa ist, dann ist es eben so. Für mich zählt das einzelne Bild und nicht das "gesamte".
FRÜHSTÜCKEN
Die wichtigste Mahlzeit des Tages! Das Frühstück ist ein absoluter muss für mich und da backe ich dann auch mal nur zwei Brötchen im Ofen auf. Ich komme oft nicht dazu im Büro Mittag zu essen, daher ist ein großes Frühstück für mich besonders wichtig um den Tag zu überstehen. Meistens kommt auf mein Brot frische Avocado und auf das nächste eine Scheibe Veggi Wurst von Rügenwalder. Zwischendurch gönne ich mir dann auch mal ein Brot mit Eszet Scheiben.
SPOTIFY
Musik spielt eigentlich den ganzen Tag für mich eine Rolle. Ob Morgens im Badezimmer oder den Tag über im Büro. Meine Playlist variiert Täglich, nein sogar Stündlich. Jetzt gerade bin ich wiedermal auf dem Russischem Trip. Zwischenzeitlich switche ich aber mal zu Cro über oder den Top 50 Songs.
ABENDESSEN
Nach meinem Feierabend steht dann das große Fressen an. Da ich über den Tag sogut wie nichts esse, gibt es Abends dafür umso mehr. Ich koche fast immer frisch und bin ein absoluter Thermomix Fan. Ich weiß, spätes Essen ist nicht Gesund. Aber anders geht es halt nicht. Viele meiner Kochkünste poste ich dann auch in meiner Story auf Instagram. Vielleicht kann ich euch ja heute mit was leckerem Inspirieren? Schaut gerne rein :) Ich koche übrigens immer eine Fleisch und eine Fleischfreie variante.
Nach dem Abendessen gönnen wir uns dann meistens auch noch eine Tafel Schokolade hihi.
NETFLIX
So endet eigentlich so gut wie jeder Abend bei uns. Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte mal Free TV geschaut habe. (Außer natürlich Bachelor läuft).
Ich liebe es gemütlich den Abend mit einer tollen Serie ausklingeln zu lassen. Es wird nur leider immer schwerer eine echt gute Serie zu finden. Wir haben nämlich schon fast alle guten durch. Wer Tipps hat, gerne her damit!
Photos : oliverdfotografie
BIO VEGANE SKINFOOD
Freitag, 30. März 2018
"Healthy Lifestyle, Gesundheit wird zum Lebensgefühl"
Ein tolles Motto oder? BIO:VEGANE ist die erste Naturkosmetik, die sich durch gezieltes Einsetzen von Superfoods, auf die gesunde "Hauternährung" spezialisiert hat.
Aber erstmal zum Anfang. Vor einigen Tagen erreichte mich ein kleines Paket von BIO:VEGANE SKINFOOD mit einigen Produkten zum testen. Die Marke an sich war mir bereits bekannt. Ich beschäftige mich öfters mit dem Thema Tierversuchsfreie Kosmetika und bin schon oft über positive Berichte gestoßen. Aber wer kennt es nicht? Man bleibt irgendwie trotzdem bei dem Altbewerbern. Daher bin ich umso glücklicher, dass ich die Gelegenheit habe, die Produkte nun besser kennen zu lernen.
BIO VEGANE steht für einfache und wirkungsvolle Naturkosmetik, die auf unnötigen Ballast verzichtet. Zusammen mit den heutzutage nicht mehr wegzudenkenden Superfoods möchte die Marke unserer Haut etwas gutes tun. Sie ist 100% Vegan, Nature-Zertifiziert, made in Germany und Tierversuchsfrei!
Zunächst ganz klar, ich liebe das Design! Weiß mit einer kräftigen Farbe. Genau nach meinem Geschmack und die Produkte sind im Badezimmer ein direkter Hingucker.
Beim öffnen des Päckchens habe ich erst einmal an allen Produkten gerochen. Wahnsinnig lecker. Insbesondere das Cranberry Gesichtswasser!
Im Päckchen war einmal das Bio Acai Reinigungsgel, Bio Acai 24 Pflege, 2 Tuchmasken, das Bio Cranberry Gesichtswasser und das Bio Grüntee Glow Fluid.
Unterteilt werden die Produkte in vier Hauttypen. Auf der Website von BIO:VEGANE findet ihr einen Test zur Bestimmung eures Hauttyp. So wisst ihr direkt welche Serie am besten zu euch passt. Für meine Haut passt am besten die Bio Acai Serie.
Ich habe die Produkte nun eine Woche getestet und finde vor allem die Gesichtscreme sowie die Tuchmasken wahnsinnig gut. Ich finde es immer schwer, eine perfekte Creme für das Gesicht zu finden. Entweder ist nach kurzer Zeit die Creme so schnell eingezogen, dass ich das Gefühl habe das mein Gesicht spannt. Andere Cremes brennen an rauen stellen oder fühlen sich klebrig an. Die Bio Acari 24h Pflege für Mischhaut dagegen ist für meine Haut perfekt.
Die Tuchmasken verfeinert das Hautbild und minimiert Porengröße sowie Hautglanz. Trotzdem schenkt die Maske viel Feuchtigkeit ohne zu Fetten. Für ein ebenmäßiges, ausgeglichenes und verfeinertes Hautbild.
Alle Infos zu den Produkten findet ihr übrigens auf der Homepage von BIO:VEGANE
Wieso machen wir uns das Leben selbst so schwer?
Dienstag, 27. März 2018
"Wieso zwei Mal gehen, wenn ich auch alles auf einmal tragen kann?" das sage ich mir jedes Mal, nachdem ich Einkaufen war und vor der Haustür im Treppenhaus stehe. Mein linker Arm ist mittlerweile taub, da die Einkaufstüten mir das Blut abschnürt. An meinem rechten Arm balanciere ich verschiedene Päckchen Käsesorten, Schokoladentafel und irgendwo dazwischen noch die Brötchen. Um meinen Hals habe ich es irgendwie noch geschafft, das Toilettenpapier umzuhängen.
Lieber würde ich meinen Arm verlieren als zweimal vom Auto nach Hause laufen zu müssen.
Jetzt ist nur noch die Frage, wie ich meinen Schlüssel aus der Tasche bekomme, ohne dass gleich all meine Einkäufe runter fallen?
"Ich habe keine Zeit um zwei Mal zu gehen" das Leben ist zu stressig um zwei Mal Zeit für die Einkäufe zu investieren. Wir müssen immerhin noch gefühlte 1.000 andere Dinge erledigen bevor der Tag sich dem Ende neigt. Doch Zuhause angekommen schmeißt man die Einkäufe in die Küche, schlüpft in die Jogginghose und legt sich auf die Couch. Der Fernsehr wird angemacht und das Handy wird gezückt. Noch nicht einmal die Nachrichten werden beantwortet. Man scrollt durch Instagram und schaut sich die neusten Fotos und Stories seiner Lieblinge an. Gefühlte Stunden vergehen und man hat noch nichts von seiner to-do-list abgearbeitet. Man hatte doch 1.000 Dinge die noch erledigt werden müssten. Stattdessen jammert man, dass sein Leben so Stressig ist. Man einfach zu nichts kommt und die Tage viel zu kurz sind. (ich zitiere mich übrigens selbst) Man sagt Verabredungen ab, da sonst das schlechte Gewissen zum Vorschein kommt. Wie gesagt, man hat noch viele Dinge zu erledigen. Stattdessen liegt man weiter auf der Couch und ignoriert bewusst seine to-do-list.
Zwischenzeitlich denke ich, ob es nur mir so geht? Bin ich die einzige die ihre Zeit einfach so schlecht einteilen kann? Wieso mache ich mir alles selbst so schwer? Wieso plane ich nicht mehr Zeit am Morgen ein, anstatt erst gemütlich um halb 9 aufzustehen. Stattdessen hetze ich mich nach der Arbeit ab, um wenigstens ein Viertel meiner to-do-list abzuarbeiten.
Wir sind einfach zu bequem. Geben es jedoch nicht zu.
Meine Handtasche ist bis zum Reißverschluss voll gepackt. Nun, wer braucht denn nicht 3 Handcremes mit verschiedenen Düften, einen Regenschirm im Hochsommer, Sonnencreme im Winter und einen Schokoriegel der bereits zerquetscht und mittlerweile fünf mal geschmolzen ist. Keine Zeit um einfach mal auszumisten. Von meinem Kleiderschrank will ich erst gar nicht anfangen. Immerhin kann es ja mal sein, dass ich meinen Fehlkauf IRGENDWANN mal trage. Nicht.
Den Stress machen wir uns selbst. Es könnte alles so einfach sein. Aber wie sagt man so schön? "Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht?" Dieses Motto habe ich mir anscheinend zu sehr ans Herz gelegt. Das Leben könnte so einfach sein, hätte man in manchen Dingen mehr Disziplin. Nicht dazu verleitet zu werden, sich auf die Couch zu schmeißen. Stattdessen gezielt seine Liste abzuarbeiten. Man muss ja nicht direkt mit dem größten Punkt anfangen. Wie wäre es denn einfach mit "etwas früher aufstehen und die Wäsche Morgens zu machen" statt Abends Hundemüde vor der Maschine zu sitzen und zu warten, dass man die Wäsche aufhängen kann.
Fotos: _tha_legend_
20 Facts
Samstag, 3. März 2018
FACT 1: meinen Führerschein habe ich mit 16 Jahren gemacht. 6 Jahre ist es nun her. Seitdem bin ich auch der Meinung, dass alle anderen kein Auto fahren können außer ich.
FACT 2: ich bin ein Sparfuchs. Für alles was ich Einkaufe, Google ich nach einem Gutschein, vergleiche die Preise bei Füllmengen von 100g und schaue mir am liebsten Zuhause die Prospekte der Supermärkte an.
FACT 3: von dem Geruch von Kokosnuss wird mir schlecht.
FACT 4: meine Augenbrauen sind "unecht". Ich habe mir vor 1 1/2 Jahren Permanent-Makeup machen lassen und würde es jederzeit wieder tuen.
FACT 5: ich esse nun seit 10 Jahren kein Fleisch, Fisch oder Gelatine. Vermissen tue ich es auch nicht.
FACT 6: mein Freund, der jetzt fast seit 4 Jahren am meiner Seite ist, ist auch mein erster richtiger "Freund".
FACT 7: ich habe noch nie so wirklich eine Bewerbung geschrieben oder hatte ein Bewerbungsgespräch.
FACT 8: Jahrelang hatte ich privaten Gitarren Unterricht. Bin geschwommen, habe geturnt, Handball gespielt, Garde getanzt, Ballett gehabt und zuletzt Jazz, Streetdance und Showtheater getanzt. Nichts davon kann ich noch.
FACT 9: das ich mit jungen 22 Jahren schon Selbstständig bin, realisiere ich selbst oft nicht.
FACT 10: ich habe 1 Schwester und werde bald die glücklichste Tante.
FACT 11: früher war ich Schülersprecherin und hatte meine eigene Tanz AG
FACT 12: meine älteste Freundin kenne ich seit dem Kindergarten
FACT 13: ich habe keine bestimmte Vorliebe an Musik. Eher habe ich Phasen. Zur Zeit höre ich viel Deutsch Rap. Nächsten Monat wahrscheinlich wieder nur Russische Lieder und danach F-Raz Liebesschnulzen.
FACT 14: Seit ich 15 bin, gehe ich arbeiten. Hauptsächlich war ich in der Gastro, zwischendurch auch bei Douglas und habe Geschenke eingepackt.
FACT 15: Ich war früher der größte Mary-Kate und Ashley Olsen Fan. Dementsprechend heißen meine beiden Katzen auch Caty und Ashley.
FACT 16: Es gibt eigentlich keinen Menschen den ich abgrundtief hasse. Ich verstehe mich auf Anhieb immer mit allen Personen und sehe immer nur das positive in einem Menschen. Durch die Naivität bin ich auch schon öfters, nunja wie sagt man so schön? Auf die Fresse gefallen.
FACT 17: Ich habe zwei schlechte Eigenschaften. 1. ich bin der Tollpatsch in Person. Mir fällt ständig alles hin, lasse das Licht überall an, vergesse Wichtige Sachen einzupacken... 2. ich komme ständig zu spät. Egal ob zum Arzt Termin, Verabredung mit Freunden, selbst wenn ich Besuch erwarte, hoffe ich, dass die Personen zu spät kommen, da ich zu spät dran bin.
FACT 18: Cremes mit Duft finde ich schrecklich. Am liebsten habe ich meine Körperlotion neutral. Sonst kommt es mir so vor, als ob ich mir reine Chemie auf die Haut schmieren würde.
FACT 19: Ich bin, glaube ich, der optimistische Mensch den ich kenne.
FACT 20: ich weine bei allen Filmen, Serien, Nachrichten... Egal wie oft ich eine Szene schon gesehen habe, ich heule jedes mal aufs neue los. Im realem Leben ist es anders. Da weine ich nur sobald ich sauer bin.
Fotos: henryxtornow
Sommerkind
Mittwoch, 28. Februar 2018
Es wird heller. Die Tage werden länger. Die Helligkeit kommt immer früher und geht immer später. Ich bin ein Sommerkind. Der Winter deprimiert, mich zumindest. Mit etwas Glück spürt man einen Sonnenstrahl an der Haut. Eher gesagt an den Fingern. Der Rest ist immer noch dick eingepackt. Durch mein Schaufenster kann ich den Wind beobachten. Die Kataloge im Katalogständer bewegen sich leicht hin und her. Zwischenzeitlich habe ich Angst, dass etwas weg fliegt. Ich denk nicht das ich dann hinterher laufen würde. Ein Wintermantel nach dem anderem läuft an mir vorbei. Zum Glück sitze ich im warmen. Wie lange es wohl dauern mag, bis wir wieder Plus Temperaturen haben werden? Ich hoffe ja auf Morgen. Ich weiß, ich bin ein Optimist. Ich frage mich oft, ob es letztes Jahr genauso kalt war? Oder sogar kälter? Ich erinnere mich immer nur an die warmen Tage. Die kalten werden direkt in eine Kiste gepackt und landen im Keller, wie sonst auch alle unwichtigen Sachen. Die Sonne scheint in mein Büro, ich kann den Desktop schon fast gar nicht erkennen. Wir haben gefühlt +25 Grad hier. So kuschelig warm hab ich es am liebsten.
Das Wetter ist so ein Thema, darüber könnte ich jeden Tag sprechen. Wir deutschen meckern ja immer so gerne. Nie ist uns etwas recht. Ich gehöre anscheiden auch zu der Sorte. Naja, man kann es nicht allen recht machen.
Fotos by: tibornorman
Der Schritt in die Selbstständigkeit
Mittwoch, 7. Februar 2018
Selbst und ständig. Sicherlich ging dieser Satz vielen schon einmal durch den Kopf. Gerade in der heutigen Zeit, wo wir unbegrenzte Möglichkeiten haben und uns alle Türen offen stehen. Sein eigener Herr zu sein, alles selbst in die Hand zu nehmen. Kreativ sein, Dinge umsetzen, Träume leben. Klingt verlockend oder?
Vor fast Vier Monaten war es bei mir soweit und ich habe mein eigenes Reisebüro eröffnet. Ich, zierliche 22 Jahre jung, gerade die Abschlussprüfung hinter sich gebracht und nun stehe ich hier. Realisiert habe ich es immer noch nicht ganz. Rückblickend ist es schon genau 1 Jahr her, dass ich die ersten Zügel in die Hand genommen habe um meinen Traum zu verwirklichen. Viele Höhen und Tiefen habe ich überwältigt, Energie und Nerven investiert und vieles steht mir noch vor. Für mich war und ist es die beste Entscheidung gewesen. Aber wie kam ich dazu?
Für mich stand es schon lange fest, dass ich nicht für jemanden sondern für mich arbeiten möchte. Meine Leidenschaft zum Beruf machen. Die Welt immer wieder neu kennen zulernen, Menschen bei der schönsten jährlichen Planung zur Seite zu stehen, die verschiedensten Urlaubswünsche der Kunden in das Buchungssystem einzutragen um am Ende glückliche Gesichter vor sich sitzen zu haben...
Vor einem Jahr habe ich den Betrieblichen Teil meiner Ausbildung spontan auf 2,5 Jahre verkürzt und hatte so die Möglichkeit, mich ausreichend auf mein Projekt zu konzentrieren. Ich besuchte einige Existenzgründer Seminare von der IHK und setzte mich an meinen Business- sowie an meinen Finanzplan. Hatte verschiedene Termine mit Steuerberatern, Immobilienmakler und Banken. Ich jagte einen Termin nach dem anderem hinterher. Stadtverwaltung hier, Finanzamt da. Stress pur. Sollte ich tatsächlich jetzt schon den Schritt wagen? Meine erste Besichtigung eines Lokals. Und zack. Das Büro musste ich haben. Ich halte eigentlich nicht viel von "das war ein Zeichen", doch in diesem Moment als ich das Ladenlokal betrat, wusste ich, dass es das ist, was ich will.
Einer meiner zwei großen Punkte war somit abgeharkt. Der nächste große Punkt war die Besprechung mit meinem Banker. Ich hatte bereits alles vor Augen, es musste einfach klappen.
Ich kann wirklich von Glück reden, dass ich so einen netten Banker hatte. Die Besprechungen liefen hervorragend und ich muss sagen, als ich einige Tage später die Zusage erhielt, war es der glücklichste Moment aller Zeiten. Das war der Startschuss in meine Zukunft. All meine Pläne konnten nun endlich umgesetzt werden. Relativ schnell habe ich den Mietvertrag für mein Büro unterschieben und wir konnten mit den Renovierungen Anfangen. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass wir das Büro komplett auf den Kopf gestellt haben. Teppiche raus gerissen, Laminat verlegt, die Wände Gefühlte 1.000x weiß gestrichen, Möbel aufgebaut und die Technik installiert. Ich hatte einen genauen Zeitplan, bis zum September musste nämlich alles stehen, bevor ich mein Auslandsmonat starte. Wir hatten also den kompletten August Zeit den Laden auf Vordermann zu bringen.
Die harte Arbeit hat sich mehr als gelohnt. Ich würde behaupten, wir haben ein Schmuckstück aus dem Büro gemacht. ♥

Doch wann sollte man den Schritt in die Selbstständigkeit wagen?
Bevor ich mich ins kalte Wasser gestürzt habe, bin ich meine Pläne mit meiner ganzen Familie und mit meinen engsten Freunden immer wieder durch gegangen. Es gibt nichts wichtigeres als die Unterstützung der Familie. Ohne diese, ist es schwer einen Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen.
Ebenso bin ich alle Punkte durch gegangen wie:
Motivation:
- Liebe ich diesen Beruf so sehr, dass ich mein Leben lang in dieser Branche bleiben möchte?
- Bin ich dafür bereit, komplett auf mich alleine gestellt zu sein?
- Kann ich auf Urlaub verzichten? Was ist wenn ich krank bin?
- 24/7 arbeiten. Kann ich das?
Person:
- Kann ich alleine arbeiten?
- Bin ich Organisationsfähig?
- Kann ich mit so viel Verantwortung umgehen?
- Was ist mit Tiefschlägen? Kann ich diese überwinden?
Risiken/Absicherungen:
- Habe ich passende Ansprechpartner?
- Wie muss ich mich Versichern lassen?
- Was ist, wenn etwas schief läuft?
- Habe ich einen Plan B?
Tipps und Tricks
Der beste Tipp. Sammelt so viele Informationen auf die ihr bekommt. Unterhaltet euch mit Personen, die bereits Selbstständig sind. Besucht ein Existenzgründer Seminar und haltet euren Businessplan so realistisch wie möglich.
Ein guter Steuerberater ist Pflicht! Da ich während meiner Lehre die Vorbereitungen der Buchhaltung gemacht habe, hatte ich hier glücklicherweise schon viele Einblicke wie die Buchhaltung funktioniert.
Versucht so viel Unterstützung anzufordern wie möglich. Beantragt direkt einen Gründungszuschuss vom Arbeitsamt.
Zum Schluss, wagt den Schritt nur, wenn ihr auch dafür Lebt. ♥
Wishes for 2018
Donnerstag, 11. Januar 2018
Frohes Neues! Zwar ein paar Tage zu spät, aber momentan lasse ich sowieso alles etwas schleifen, zumindest was mein Sozial Media Leben betrifft.
Ich hoffe alle sind gut ins neue Jahr gerutscht und haben die Nacht durchgetanzt! Ich zumindest konnte am nächsten Tag auf jeden Fall meine Füße nicht mehr spüren. Aber hey, es hat sich gelohnt!
Neues Jahr, neues Glück sagt man so gerne. Im neuem Jahr fangen wieder die Vorsätze an, die man im letzten Jahr nicht durchgezogen hat. So geht es immer und immer weiter. Daher halte ich von Vorsätzen nicht viel. Man sollte sich lieber ständig kleinere Ziele vornehmen und diese dann Zeitnah erledigen, erfüllen, abarbeiten. Dies ist viel effektiver als sich haufenweise Jahresziele vorzunehmen worüber man am Ende dann doch keinen überblick mehr hat. Mein Jahr beginne ich daher so, wie dass letzte aufgehört hat. Denn rückblickend kann ich wirklich Stolz auf mein Jahr 2017 sein. Insbesondere in Bezug auf mein Arbeitsleben sowie auch im Privatem habe ich mich weiterentwickelt. Ich bin froh so viele meiner Punkte abhaken zu können und nun an diese anzuknüpfen. Daher möchte ich euch kurz meine "wishes for 2018" auflisten die nur darauf warten umgesetzt zu werden!
Geregelter Tagesablauf
den schwerste Punkt als Erstes. Ich habe immer noch keinen "geregelten" Tagesablauf. Wobei ich gar nicht weiß, ob man seinen Tag genau regeln kann. Jedoch gibt es kleine Punkte die so leicht sind umzusetzen, dass es einfach nur an der Faulheit liegt. Dadurch das ich den ganzen Tag im Büro verbringe, bleibt der Haushalt und die Einkäufe auf der Strecke. Mein Büro öffne ich um 10 Uhr. Das heißt ich stehe um 8 Uhr auf, naja sagen wir mal halb neun. Ich könnte so viel am Tag erledigen, wenn ich mich doch nur dazu ermutigen könnte meinen Wecker um 7 Uhr zu stellen.
Momentaufnahmen
Ich halte zur Zeit einfach viel zu wenig auf Bildern fest. Die Tage verfliegen wie im Fluge und nach jeder Unternehmung wurde nichts festgehalten. Sicher, die Erinnerungen die man im Kopf behält sind unbezahlbar. Jedoch ist ein kleiner Schnappschuss für die Ewigkeit doch ganz schön.
Gesünder und häufiger Kochen
Dieser Punkt zum Beispiel ist mit dem ersten Verknüpft. Nach dem Tag im Büro freue ich mich auf mein Zuhause und vergesse dabei den Schlenker in den Supermarkt. Zuhause angekommen ist man dann doch zu Faul um sich noch einmal ins Auto zu setzten um in den Laden nebenan zu fahren. Da ist der griff zum Telefon um den Pizzalieferanten anzurufen doch attraktiver. Zudem vermeide ich auch noch das rumstehen in der Küche und kann es mir mit meinem Freund auf der Couch bequem machen und eine neue Folge Game of Thrones schauen.
Familienbesuche
Ich bin ein absoluter Familienmensch und dadurch das die Tage so schnell vergehen, fällt mir erst nach einer Woche auf, dass ich nicht 1 mal mit meiner Mama gesprochen habe. Dadurch das meine Familie nicht gerade um die Ecke wohnt, erschwert es die Besuche auch noch.
Immerhin, zum Glück habe ich meine Schwester die nur einen Katzensprung entfernt wohnt. ♥
Fotograf: henryxtornow
Business Dress
Mittwoch, 3. Januar 2018
Mein absolutes Lieblings Outfit für mein Büro, ist eindeutig ein schlichtes Casual Kleid. Meiner Meinung nach, DAS perfekte Outfit für den Arbeitsalltag. Meine Anzahl der Kleider und auch Bleistiftröcke haben sich in den letzten Monaten verdoppelt und ich kann einfach nicht genug bekommen. Gerade jetzt durch meine Selbstständigkeit mit meinem eigenem Büro, achte ich extrem auf die Kleidung. Elegant aber auch Lässig. Nicht zu Steif. Einfach Geschäftlich.
Momentan habe ich einige Kleider von Esprit im Auge. Optisch sind die meisten Kleider genau nach meinem Geschmack. Außerdem ist die Qualität der Kleider meiner Meinung nach am besten und darin fühle ich mich auch am wohlsten.
Hier meine derzeitigen Favoriten
Außerdem habe ich mal wieder nach verschiedenen Gutschein Codes gegoogelt und bei einem Einkauf über 75€ bekommt ihr mit dem Code: "FRIYAY17" ganze 30€ Rabatt 😍
Zu den Kleidern bevorzuge ich eine schöne leicht durchsichtigen schwarzen Strumpfhose. Für mein Empfinden ist die Strumpfhose von Bataillon Belette (bekannt aus Höhle der Löwen) die allerbeste! Zwar habe ich meine unkaputtbare Strumpfhose tatsächlich schon einmal kaputt bekommen. Trotzdem sind diese im Gegensatz zu den vielen anderen wirklich stabiler.
Die Strumpfhose gibt es momentan bei Groupon für nur 15€ zzgl. Versand!
Die Augen sind die Fenster der Seele.
Samstag, 16. Dezember 2017
Nie wieder eine Brille mit Sehstärke tragen. Nie wieder die lästigen Kontaktlinsen im Auge ertragen. Einfach nicht mehr halb blind durchs Leben gehen... Vor genau einem Monat habe ich mir meine Augen mit der Lasik Methode Lasern lassen und es war eindeutig einer der Besten Entscheidungen die ich je getroffen habe. Seit ich 13 bin, verschlechterten sich meine Augen zunehmend. Mittlerweile hatte ich auf beiden Augen -4 Dioptrien. Für alle die es sich nicht Vorstellen können: mir war es nicht möglich, ein Nummernschild von einer 1 Meter Entfernung zu einziffern. Ich sah ein weißes Schild mit schwarzen verschwommenen Punkten. Ohne Sehhilfe war es mir noch nicht mal möglich, selbst das Gesicht meinem Freund zu erkennen. Nur die Augen und Mundpartie konnte ich leicht erraten. Für mich war es unvollstellbar ohne Hilfsmittel alles zu 100% zusehen.
Seit Jahren stand es für mich fest, dass ich mir irgendwann die Augen Lasern möchte. Aber sich hinzusetzen, einen Termin zu vereinbaren und dann auch noch die Finanziellen mittel zu haben, kommt nicht immer vor. Eine Klinik zu finden war relativ leicht. Ich habe mich für die Klink entschieden, wo bereits mehrere Bekannte von mir die Lasik Methode verwendet haben. Den Termin habe ich relativ schnell bekommen. Zwei Wochen später sollte ich zu meinem ersten und einzigen Termin kommen. Ich wusste also noch gar nicht an dem Tag, ob eine Operation stattfinden wird oder nicht. Da ich auf beiden Augen auch noch eine Hornhautverkrümmung habe, hatte ich etwas Zweifel ob es überhaupt funktionieren wird.
An dem besagten Tag begleitete mich meine Beste Freundin. Zunächst wurden verschiedene Tests durchgeführt und meine aktuelle Sehstärke gemessen. Anschließend das Gespräch mit allen Risiken und Probleme die auftreten könnten. Und dann... Zack lag ich auch schon auf dem OP Tisch. Innerhalb von 3 Stunden hatte ich also das Erstgespräch, die Voruntersuchung und direkt die Operation. So schnell. Zunächst habe ich ungefähr eine viertel Stunde vorher verschiedene Tropfen ins Auge bekommen und eine Beruhigungspille geschluckt. Während der 15 Minütigen OP war ich also nur örtlich betäubt. Es war wirklich ein sehr unangenehmes Gefühl. Zuerst bekam ich ein riesen Saugring ums Auge, danach folgte die Zange. Doch das unangenehmste war, dass du die ganze Zeit daran denken musst, dass deine Hornhaut gerade aufgeklappt wird.. Wie genau die Methode funktioniert, könnt ihr bei Google mit dem Suchbegriff Lasik-Operation finden.
Nach der Operation war es unmöglich meine Augen zu öffnen. Die schmerzen waren zu groß. So als
wären die Augen mit einer Schicht von Sand beschmiert. Ein höllisches Brennen.
Ich bekam eine verdunkelte Brille aufgesetzt und wurde zu meiner Freundin gebracht. Mein Kreislauf war stabil und Körperlich ging es mir super. Die Brille diente dazu, dass ich mir nicht ins Gesicht fasse und zum Schutz vor den UV-Strahlen (meine Augen konnte ich sowieso nicht öffnen).
Meine Freundin hat mich blind durch die halbe Köllner Innenstadt geführt. Ich kam mir so wahnsinnig hilflos vor, unglaublich.
Während der Heimfahrt schlief ich komplett durch. Zuhause angekommen legte ich mich erneut schlafen. Nach ungefähr 5 Stunden Schlaf konnte ich so langsam die Augen ohne Schmerzen öffnen. Zwar war es mir noch nicht möglich, die Augen weit "aufzureißen", aber ich konnte sehen. Und das zu fast 100%! Meine Freundin besorgte mir währenddessen noch die nötigen Augentropfen die ich regelmäßig tropfen musste und am Abend konnte ich bereits normal Fernsehn schauen.
wären die Augen mit einer Schicht von Sand beschmiert. Ein höllisches Brennen.
Ich bekam eine verdunkelte Brille aufgesetzt und wurde zu meiner Freundin gebracht. Mein Kreislauf war stabil und Körperlich ging es mir super. Die Brille diente dazu, dass ich mir nicht ins Gesicht fasse und zum Schutz vor den UV-Strahlen (meine Augen konnte ich sowieso nicht öffnen).
Meine Freundin hat mich blind durch die halbe Köllner Innenstadt geführt. Ich kam mir so wahnsinnig hilflos vor, unglaublich.
Während der Heimfahrt schlief ich komplett durch. Zuhause angekommen legte ich mich erneut schlafen. Nach ungefähr 5 Stunden Schlaf konnte ich so langsam die Augen ohne Schmerzen öffnen. Zwar war es mir noch nicht möglich, die Augen weit "aufzureißen", aber ich konnte sehen. Und das zu fast 100%! Meine Freundin besorgte mir währenddessen noch die nötigen Augentropfen die ich regelmäßig tropfen musste und am Abend konnte ich bereits normal Fernsehn schauen.
Als ich am nächsten Tag aufwachte und das Licht einschaltete stand ich erst einmal wenige Minuten im Raum und konnte nicht realisieren, dass ich weder Schmerzen noch einen Sehfehler merkte. Ich sah alles Glasklar. Sogar besser als mit Brille oder Kontaktlinsen. Ein unbeschreibliches Gefühl.
Am Morgen machte ich mich erneut auf den Weg zur Klinik. Die Nachuntersuchung stand an. Am Nachmittag saß ich bereits wieder im Büro und konnte normal Arbeiten.
Die zweite Nachuntersuchung fand zwei Wochen später statt. Bisher hatte ich keinerlei Beschwerden oder Probleme.
Am Morgen machte ich mich erneut auf den Weg zur Klinik. Die Nachuntersuchung stand an. Am Nachmittag saß ich bereits wieder im Büro und konnte normal Arbeiten.
Die zweite Nachuntersuchung fand zwei Wochen später statt. Bisher hatte ich keinerlei Beschwerden oder Probleme.
Kommen wir zu den Fakten. Die Lasik-Operation hat mich 1.850€ gekostet. Bar und direkt. Eine Ratenzahlung war nicht Möglich. Zusätzlich kommen noch die Kosten für die Tropfen 70€ dazu. Für die nächsten Monate muss ich weiterhin Tropfen für die Befeuchtung des Auges nehmen, d.h hier kommen in den nächsten Wochen ebenfalls weitere kleinere Kosten auf einen zu.
Fazit: Nach der Operation habe ich mir tatsächlich gedacht "nie wieder". Die schmerzen sind es nicht Wert. Jedoch habe ich meine Meinung innerhalb der nächsten Stunden sofort geändert. Ich würde es jederzeit wieder tun. Es ist einfach ein unglaubliches Gefühl tatsächlich 125% Sehkraft zu haben. Ich beneide alle, die gute Augen haben. Seid dankbar drum!
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